für jeden Anbaubetrieb
Satellit, KI und Wetter — das ganze Bild Ihres Feldes auf einem Bildschirm.
Eine Anbau-Monitoring-Plattform, die Satellit, Wetter und KI an einem Ort vereint. Verfolgen Sie die NDVI/NDMI-Indizes Ihres Feldes, die Frostdaten der Region, das Spritzfenster, die GDD-Wärmeakkumulation und für jede Kultur separat kalibrierte Normen — alles auf einem Telefon, auf Deutsch. Getreide, Wein, Gemüse, Obst — für jedes Feld.
NDVI (Pflanzendichte)
0.71
KI-Agronom
Im Nordteil ist die Feuchte gesunken — das Bewässerungsfenster ist offen, zum Spritzen passt Freitag.
Worin der Unterschied liegt
Ein allgemeines Satelliten-Tool und eine für jede Kultur kalibrierte Plattform sind nicht dasselbe.
Unterschied innerhalb des Feldes
Das Feld bleibt am festen Ort; der Index verfolgt das ganze Feld, den Unterschied Teil für Teil — nicht mit einem Durchschnittswert, sondern mit einer Karte.
Frost als erstes Risiko
Der Frost, der Blüte und Ernte über Nacht vernichtet, kommt als Zahl aus dem 20-Jahre-Archiv — für viele Kulturen die wichtigste Information.
Kalibriert je Kultur
Indexnormen und Stadiengrenzen sind für jede Kultur separat erfasst — sie beantworten die Frage „ist dieser Wert gut oder niedrig“ korrekt.
Warum es für Landwirte anders ist
Fünf Gründe — jeder mit direktem Nutzen in der täglichen Feldarbeit, keine hübsche Grafik auf dem Bildschirm.
1.Liest das Feld nicht mit einem Durchschnittswert, sondern mit einer Karte
Ihr Feld ist kein einheitliches Ganzes — ein Teil kann stark, ein anderer schwach sein. Die Satellitenindizes (NDVI Pflanzendichte, NDMI/NDWI Feuchte, NDRE Stickstoff) legen diesen Unterschied offen, bevor das Auge ihn erkennt: eine Verstopfung in der Bewässerungsleitung, das Schwächeln eines Teils, ein Krankheitsherd wird auf der Karte sichtbar, solange er noch ein kleiner Fleck ist.
2.Frostfenster — eines der größten Risiken, in Zahlen
Früher Frühjahrs- und später Herbstfrost können Blüte und Ernte über Nacht vernichten. Die Plattform berechnet aus dem 20-jährigen Klimaarchiv Ihrer Region das sichere (p90) Datum des Frühjahrsfrosts und das frühe (p10) Datum des Herbstfrosts, die Anzahl frostfreier Tage und die kältesten Nächte — für jeden Bezirk einmal, für alle Mitglieder kostenlos.
3.Spritzzeitpunkt und Wärmeakkumulation (GDD)
Aus der 7-Tage-Wetterprognose wird ein passendes Fenster zum Spritzen gewählt und vor Frost und Hitzewelle gewarnt. Die Akkumulation der Wärmeeinheiten (GDD) wird ab Saisonbeginn verfolgt — so lassen sich Schädlingsstadien und Eingriffszeitpunkt nicht nach dem Kalender, sondern abhängig von realer Wärme verfolgen.
4.Nicht eine Saison — die Geschichte mehrerer Jahre
Vergangene Saisons lassen sich nachladen: das Satellitenarchiv wird Jahr für Jahr rückwärts geholt, und der Saisonvergleich stellt dieses Jahr am selben Kalendertag neben die früheren. Kein Einzelbild, sondern eine Historie — genau darin zeigt sich der eigene Rhythmus des Feldes.
5.Für jede Kultur separat kalibriert
Anders als bei allgemeinen Tools sind hier für jede Kultur separate Indexnormen und Wachstumsstadien-Grenzen erfasst. Das macht die Deutung des Indexwerts — „ist dieser NDVI in dieser Saison gut oder niedrig“ — präziser.
Nutzen in 4 Schritten
Kein GIS-Wissen, keine Tabellen, kein Papier. Von der Registrierung bis zu Ihrer ersten Satellitenkarte reicht meist eine Teepause.
Feld einzeichnen
Suchen Sie auf der Karte Ihr Dorf und tippen Sie Ihr Feld an — die Grenze wird automatisch erkannt. Passen Sie sie manuell an oder laden Sie ein fertiges Shapefile (.zip) hoch. Die Hektar werden im selben Moment berechnet.
Satellitenarchiv öffnen
Sobald das Feld angelegt ist, kommt es in die Verarbeitungswarteschlange: die Szenen der letzten Wochen werden geladen, Wolken- und Schattenpixel maskiert, jeder Index auf die Grenze Ihres Feldes zugeschnitten. Fortschritt und erwartete Zeit erscheinen am Bildschirm.
Fenster sehen, KI fragen
Frostdaten, Spritzfenster, GDD-Akkumulation und Satellitenindizes an einem Ort. Fotografieren Sie das verdächtige Blatt — die KI liest die Krankheits-/Schädlingsspur; fragen Sie im Chat, was Sie nicht verstehen.
Erfassen und vergleichen
Erfassen Sie Bewässerung, Spritzung und Düngung, hängen Sie ein Foto der auffälligen Stelle an — jeder Eintrag fließt in die nächste KI-Analyse ein. Und der Saisonvergleich stellt dieses Jahr am selben Kalendertag neben die früheren.
Alles, was Ihr Feld braucht — an einem Ort
Eine Plattform statt getrennter Programme und Papierhefte. Jedes Modul speist das nächste: jede erfasste Maßnahme schärft die Antwort der KI.
Satellitenüberwachung
Satellitenszenen mit 10 m. NDVI (Pflanzendichte), NDMI/NDWI (Feuchte), NDRE/CIre (Stickstoff), EVI, SAVI, NBR — auf Ihr Feld zugeschnittenes Farbraster, Zeitleiste und Kontrastmodus.
Frostdaten der Region
Klimadaten des letzten Frühjahrs- und ersten Herbstfrosts, Anzahl frostfreier Tage und kälteste Nächte — aus dem 20-Jahre-Archiv, für jeden Bezirk. Die Grundlage für Anbau- und Ernteplanung.
Spritzfenster
Aus der 7-Tage-Prognose die passenden Stunden zum Spritzen nach Wind, Regen und Temperatur. Frost- und Hitzewellen-Warnungen kommen separat.
Wasserbilanz (FAO-56)
Bodenwasservorrat nach der FAO-56-Methodik: wann und ungefähr wie viel das Feld bewässert werden muss. Sichtbar, wenn sich Trockenperiode und Indexrückgang überschneiden.
GDD — Wärmeakkumulation
Wärmeeinheiten werden ab Saisonbeginn akkumuliert. Hilft, Schädlingsstadien und Eingriffe nicht nach dem Kalender, sondern nach realer Wärme zu terminieren.
KI-Agronom und Chat
Nach jeder neuen Satellitenszene eine automatische Analyse: Risiken (mit Schweregrad), Empfehlungen, nächste Schritte. Fragen Sie im Chat, der den Kontext Ihres Feldes kennt, was Sie möchten.
Fotodiagnose
Fotografieren Sie Blatt, Frucht oder Pflanze — die KI liest Krankheits- oder Schädlingsspuren und erklärt, was zu tun ist. Die Bilder bleiben im Feldarchiv.
Düngeplan und KI-Dosisvorschlag
Tragen Sie Ihren Düngeplan ein; aus NDVI-Trend, Kulturnormen und (falls hochgeladen) Ihrer Laboranalyse wird eine Dosisspanne vorgeschlagen. Die Entscheidung bleibt bei Ihnen.
Gesundheitswert — erklärt
Ein Wert von 0–100, berechnet aus Index-, Wetter- und Notizdaten des Feldes. Es wird gezeigt, wie er zustande kommt; fehlt eine Eingabe, wird keine erfundene Zahl geliefert, sondern die Gewichte werden neu normalisiert.
Bodenanalyse und Wissenspass
Laden Sie ein Foto oder PDF des Laborbefunds hoch — pH, NPK und organische Substanz werden ausgelesen, in den Bodenpass des Feldes geschrieben und fließen in die KI-Empfehlungen ein.
Scouting-Notizen und Teilen-Link
Notieren Sie, was Sie im Feld gesehen haben, markieren Sie die Stelle auf der Karte, hängen Sie ein Foto an. Die Kurzkarte des Feldes schicken Sie Ihrem Agronomen per Token-Link — jederzeit widerrufbar.
Saisonvergleich
Am selben Kalendertag der Unterschied zum Vorjahr, das p10–p90-Band und der Trend. Zeigt auf einen Blick, wie Ihr Feld dieses Jahr im Vergleich zu den Vorjahren dasteht.
Vorher und nachher
Dasselbe Feld, dieselben Leute — der Unterschied liegt nur darin, wann und in welcher Form die Informationen bei Ihnen ankommen.
Mit einem allgemeinen Anbau-Tool (oder Notizbuch)
- Ein allgemeines Tool „versteht“ das Verhalten Ihres Feldes und seinen Saisonrhythmus nicht
- Das Frostrisiko wird per Hörensagen und „letztes Jahr war es so“ gemanagt
- Der Spritzzeitpunkt richtet sich nach dem Kalender, nicht nach realer Wärme und Prognose
- Die schwächelnde Stelle sieht man erst beim Betreten, oft erst nach der Ausbreitung
- Wie die letzte Saison wirklich lief, bleibt nur im Gedächtnis
- Was wann gemacht wurde, bleibt in verstreuten Heften und im Kopf
Mit Agradex
- NDVI/NDMI/NDRE überwachen das Feld die ganze Saison über
- Frostdaten kommen als Zahl aus dem 20-Jahre-Archiv — das Zeitfenster wird geplant
- Das Spritzfenster stützt sich auf die Prognose, GDD auf die reale Wärme
- Die schwächelnde Zone wird auf der Karte sichtbar, solange sie noch ein kleiner Fleck ist
- Vergangene Saisons lassen sich nachladen — dieses Jahr steht neben den früheren
- Jede Maßnahme ist dem Feld zugeordnet und fließt in die nächste KI-Analyse ein
Beispielszenario — Illustration, kein gemessenes Ergebnis
Ein Feld, eine Saison — Schritt für Schritt
Die folgende Abfolge ist der reale Ablauf der Plattform: welche Information wann kommt und welchen Schritt der Landwirt macht. Daten und Zahlen sind zur Veranschaulichung gewählt — auf Ihrem Feld werden sie anders sein.
Früher Frühling
Die Frostdaten öffnen sich: das sichere Datum des letzten Frühjahrsfrosts ist ~5. April, die GDD-Akkumulation beginnt ab diesem Datum. Anbau- und Blühplan richten sich danach.
Mai
Ein neues Satellitenbild trifft ein. Im Nordteil des Feldes liegt der NDMI (Feuchte) unter dem der Nachbarzonen; auch die Wasserbilanz zeigt dort eine Trockenperiode.
Mai, 10 Minuten später
Die KI-Analyse ist fertig: unter den möglichen Ursachen wird Bewässerungsmangel genannt, aus der Prognose ein passendes Spritzfenster vorgeschlagen und Prüfschritte gegeben.
Juli
Der Landwirt fotografiert die auffälligen Blätter; die Fotodiagnose liest die Schädlingsspur. Die Maßnahme wird erfasst und fließt in die nächste Analyse ein.
Herbst
Die Saison wird abgeschlossen: der Saisonvergleich stellt dieses Jahr neben die früheren, und die Kurzkarte des Feldes wird per Teilen-Link mit dem Agronomen geteilt.
Die Plattform stellt keine Diagnose und ersetzt keinen Agronomen — sie erweitert, was Sie sehen, und begründet die Entscheidung. Alle KI-Antworten haben beratenden Charakter.
Wie es funktioniert — der Blick in die Tiefe
Hinter dem, was an der Oberfläche einfach wirkt, steckt ernsthafte Verarbeitung. Die drei wichtigsten Ebenen für jedes Feld.
Satelliten-Indexebene
In jeder Satellitenszene werden Wolken und Schatten maskiert, die Indizes werden bis auf ein 10-Meter-Pixel genau und nur innerhalb der Grenze Ihres Feldes berechnet. Wichtig ist nicht nur der eine Durchschnittswert — sondern die Karte, die den Unterschied zwischen einem Teil Ihres Feldes und einem anderen zeigt.
- Farbiges Overlay auf Pixelebene — Unterschiede Teil für Teil sichtbar
- NDVI Dichte, NDMI/NDWI Feuchte, NDRE/CIre Stickstoff-Indikatoren
- Zeitleiste: Datum jeder Szene und Wolkenanteil
- Retrospektives Archiv: alte Saisons nachträglich auffüllen
Frost- und Wärmeebene
Frost ist für viele Kulturen eines der größten Risiken. Aus dem 20-jährigen Open-Meteo-Archiv der Region werden die sicheren Daten des letzten Frühjahrs- und ersten Herbstfrosts berechnet; das Ergebnis wird in einem je Bezirk geteilten Wissensblock gespeichert, sodass jedes Feld es ohne erneute Berechnung nutzt.
- Frühjahrsfrost p90 (sicher), Herbstfrost p10 (früh)
- Anzahl frostfreier Tage und kälteste Nächte
- Der Start der GDD-Akkumulation ist an den medianen letzten Frost gekoppelt
- Das Spritzfenster wird aus der 7-Tage-Prognose gewählt
KI-Agronom-Ebene
Das Modell redet nicht ins Leere: Indextrends des Feldes, Wetterhistorie, Bodenprofil, Saattermin, Betriebs- und Scouting-Notizen sowie Ihre Fotos werden ihm als Kontext übergeben. Die Antwort kommt strukturiert zurück — Risiken, Empfehlungen, nächste Schritte.
- Analyse, die sich nach jeder neuen Satellitenszene automatisch aktualisiert
- Ein Chat, der den Kontext des Feldes behält
- Fotodiagnose — aus dem Bild von Blatt, Frucht oder Boden
- Rückfragen — das Modell fragt nach, wo es unsicher ist
Der Preis gilt nur für Landwirte. Im ersten Monat sind alle Funktionen kostenlos — keine Karte nötig, keine automatische Abbuchung. Danach liegt es bei Ihnen, im kostenlosen Paket zu bleiben oder Paket 2 (10 AZN/Monat) und Paket 3 (25 AZN/Monat) zu wählen. Für Labore, Agronomen und Lieferanten ist die Plattform völlig kostenlos.
Pakete ansehenHäufig gestellte Fragen
Viele bekannte Satellitenplattformen begnügen sich damit, nur Satellitenindizes zu zeigen. Agradex hingegen führt das ganze Bild zusammen: Satellitenindizes, die 20-jährigen Frostdaten der Region, GDD-Wärmeakkumulation, FAO-56-Wasserbilanz, KI-Agronomberatung und für jede Kultur separat kalibrierte Normen — alles auf Deutsch, auf einem Telefon.
Für den Bezirk Ihres Feldes werden aus dem Klimaarchiv der letzten 20 Jahre das sichere (p90) Datum des letzten Frühjahrsfrosts und das frühe (p10) Datum des ersten Herbstfrosts, die Anzahl frostfreier Tage und die kältesten Nächte berechnet. Das Ergebnis wird je Bezirk einmal berechnet, geteilt und ist für alle Mitglieder kostenlos.
NDVI zeigt die Dichte und Vitalität der grünen Vegetationsdecke. Auf dem Feld spiegelt das den Zustand der Pflanzen wider: wenn ein Teil schwächelt, die Bewässerung fehlt oder ein Krankheitsherd entsteht, sinkt dort der NDVI und erscheint als Fleck auf der Karte — oft bevor man es mit bloßem Auge sieht.
Die Plattform funktioniert für jede Kultur — Getreide, Wein, Gemüse, Obst, Baumwolle und mehr. Satellitenindizes, Frostdaten, Wasserbilanz, GDD, Feldaufzeichnungen und die KI sind für jedes Feld gleich; für viele Kulturen gibt es zusätzlich eigens kalibrierte Indexnormen.
Nein. Es genügt, auf der Karte Ihr Dorf zu suchen und Ihr Feld anzutippen — die Grenze wird automatisch erkannt und lässt sich bei Bedarf manuell anpassen. Haben Sie ein Shapefile (.zip), können Sie es ebenfalls hochladen. Kein GIS-Programm und keine Koordinatentabelle nötig.
Im ersten Monat sind alle Funktionen kostenlos — keine Kartendaten nötig und nach Ablauf der Testphase wird kein Geld automatisch abgebucht. Danach können Sie im kostenlosen Paket bleiben oder Paket 2 (10 AZN/Monat) und Paket 3 (25 AZN/Monat) wählen. Der vollständige Vergleich steht auf der Preise-Seite.
Die KI berät als Agronom, die Entscheidung liegt bei Ihnen — unter jeder Antwort steht ein Hinweis dazu. Ist das Modell unsicher, stellt es eine klärende Rückfrage und zeigt, worauf die Antwort beruht. In ernsten Fällen wird empfohlen, ein Labor oder einen Agronomen aus dem Katalog zu kontaktieren.
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